Bacapon - der Henker aus dem elften Stock 16.03.2007
1998 feierte Bacapon mit seinem Partner Obet a.k.a. Black Casa als „Die Wahren Bosse“ einen ersten Achtungserfolg mit der Single „An jenem Tag“. 2007 ist er wieder da mit einem Streetalbum.Der anfängliche Ruhm währte nicht lang und die Gosse holte die Beiden aus Hamburg City schnell wieder auf den Boden der Tatsachen. Obet machte 4 Jahre Urlaub hinter Gittern in Santa Fu und Bacapon schraubte weiter an seiner Musik. Dabei kamen über 100 Songs heraus, von denen er die 19 derbsten für „Der Henker aus dem elften Stock“ verwendete.
Die Songs konfrontieren den Zuhörer mit Aggression, Leidenschaft, Trauer & Liebe. Kaum ein Rapper aus Deutschland vermittelt seine Songs so authentisch wie Bacapon. Seine rauhe Stimme erinnert fast an DMX und die authentische Intensität, mit der er seine Texte spittet, ähnelt ein wenig Dissput aus Berlin.
Produziert haben Sleepwalker, der Songs wie „Weck mich Auf“ für Samy Deluxe und „Vorsprechtermin“ mit den HH City Allstars gemacht hat, DarkoBeats, einer der heißesten Newcomer Produzenten aus Hamburg, King David und Kader von der Doppel H Produktion. Als Gäste hat sich Bacapon Freedom und Dissput aus Berlin eingeladen, Illy Idol und natürlich seine Jungs von der Doppel H Gang Mister Malik, Black Casa und Kader.
Inhaltlich gibt es neben dem Großstadtdschungel ("Hamburg City"), die kurdische bzw. arabische Herkunft von Bacapon & Kader ("Kurde / Araber" fett über den "I'm a Hustla"-Beat gelegt) bis hin zu aggressiven Battletracks (wie "Stirb") die volle Bandbreite des Genres. Sozialkritische Lyrics gibt es bei "Wir sind Deutschland" und "Foolin Myself" auf die Ohren, die nicht nur deswegen zu den Höhepunkten des Streetalbums gehören.
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